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Städtereise Singapur: Sehenswürdigkeiten & Tipps für 1,5 Tage

reisebericht Singapur Beitragsbild reisen-und-blog.de

Singapur ist eine Stadt der Superlative: futuristische Wolkenkratzer, beeindruckende Gärten, bunte Viertel und eine ausgezeichnete Streetfood-Kultur treffen hier auf engstem Raum zusammen. Auch wenn viele Reisende die Metropole nur während eines Zwischenstopps besuchen, lohnt sich ein Städtetrip nach Singapur meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Für mich war Singapur während meiner Weltreise ein lang gehegter Herzenswunsch. Wie so oft kam jedoch alles anders als geplant. Erst ganz zum Schluss meiner Zeit in Asien hat es doch noch geklappt. Zwar hatte ich nur anderthalb Tage Zeit, trotzdem konnte ich viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten entdecken und mir einen guten Eindruck von der Stadt verschaffen.

Welche Sehenswürdigkeiten sich besonders lohnen, was ihr in kurzer Zeit erleben könnt und welche Eindrücke ich von meiner Städtereise nach Singapur mitgenommen habe, zeige ich euch in diesem Artikel.

Skyline Marina Bay Lotusblüte Singapur

Wissenswertes über Singapur

Singapur ist ein faszinierender Mix aus moderner Metropole und verschiedenen Kulturen. Der Insel- und Stadtstaat gehört zu den teuersten Reisezielen in Südostasien, bietet dafür aber eine sehr gute Infrastruktur und gilt als eine der saubersten Städte der Welt.

Typische Architektur in Singapur - Shophouses
Typisch für Singapur: Shophouses

Besonders aufgefallen ist mir, wie konsequent Regeln im öffentlichen Leben eingehalten werden. Müll auf den Straßen sieht man kaum, Kaugummi unterliegt strengen Regeln und Rauchen ist nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt. Während meiner Zeit in Singapur hatte ich tatsächlich das Gefühl, noch nie so viele Hinweisschilder und Vorschriften auf engem Raum gesehen zu haben.

Marina Bay Singapur
Ansicht der Marina Bay in Singapur

Was ich an Singapur besonders interessant fand, war dieser Gegensatz: Die Stadt wirkt unglaublich modern und perfekt organisiert, gleichzeitig gibt es mit Chinatown, Little India und Kampong Glam ganz unterschiedliche Viertel mit ihrer eigenen Geschichte.

ℹ️
Singapur auf einen Blick

Aufenthaltsdauer: Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten solltet ihr mindestens 2 bis 3 Tage einplanen. Ich hatte nur eineinhalb Tage Zeit und konnte trotzdem einen guten ersten Eindruck gewinnen.

Preisniveau: Singapur gehört zu den teuersten Reisezielen in Südostasien. Mit Hawker Centern, Food Courts und der MRT lässt sich aber auch günstiger reisen.

Fortbewegung: Die MRT ist die einfachste und günstigste Möglichkeit, um die Stadt zu erkunden.

Währung: Bezahlt wird mit Singapur-Dollar (SGD). Kartenzahlung ist weit verbreitet.

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Sehenswürdigkeiten in Singapur

Singapur ist zwar flächenmäßig klein, aber die Auswahl an Sehenswürdigkeiten ist beeindruckend. Während meiner anderthalb Tage in der Stadt habe ich einige der bekanntesten Orte besucht, die ihr bei einer Städtereise nach Singapur nicht verpassen solltet.

Marina Bay – Skyline, Marina Bay Sands und Merlion

Das Luxushotel Marina Bay Sands gehört wohl zu den bekanntesten Wahrzeichen Singapurs und ist bei einer Städtereise in die Stadt kaum zu übersehen. Eine Nacht in dem 55-stöckigen Luxushotel mit Zugang zum berühmten Infinitypool hat allerdings ihren Preis. Zimmer beginnen meist bei mehreren hundert Euro pro Nacht.

Marina Bay, Luxushotel Marina Bay Sands und ArtScience Museum in Singapur
Ein Bumboot in der Marina Bay

Wer nicht im Marina Bay Sands übernachtet, kann trotzdem die Aussicht vom SkyPark Observation Deck genießen.

Auch ohne den Blick vom Observation Deck lohnt sich ein Besuch an der Marina Bay. Rund um den Merlion, das Wahrzeichen von Singapur, und die glänzende Skyline mit der futuristischen Helix Bridge kann man es tagsüber wie nachts gut aushalten. Bei meinem Besuch hatte ich allerdings Pech: Der Merlion war wegen Renovierungsarbeiten verhüllt.

Luxushotel Marina Bay Sands, Helix Bridge und ArtScience Museum bei Nacht - Singapur
Helix Bridge, Luxushotel Marina Bay Sands und das ArtScience Museum

Ein weiteres Highlight ist die Licht- und Wassershow „Spectra“. Die 15 minütige Show erzählt die Geschichte der Stadt. Ihr könnt sie euch jeden Wochentag um 8 und 9 Uhr abends ansehen. Freitags, Samstags und Sonntags findet eine zusätzliche Vorstellung um 10 Uhr abends statt.

Gardens by the Bay und die Supertrees – Singapurs futuristische Gartenwelt

Die riesige Parkanlage Gardens by the Bay gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Singapur. Um die drei Gewächshäuser Flower Dome, Cloud Forest und Floral Fantasy zu besuchen, kommt ihr am besten tagsüber her, denn für die weitläufige Anlage solltet ihr etwas Zeit einplanen.

Die Supertrees sind der Besuchermagnet schlechthin. Entsprechend voll wird es während der abendlichen Lichtshow rund um die bis zu 50 Meter hohen „Bäume“. Das Spektakel sollte man sich bei einer Städtereise nach Singapur auf jeden Fall einmal ansehen.

Supertrees Lightshow Singapur
Supertrees Lightshow Singapur

Abends steht der Supertree Grove ganz klar im Vordergrund. Dann leuchten die Supertrees zur Musik um die Wette und die Atmosphäre ist wirklich beeindruckend. Ich habe mir die Lichtshow von unten angesehen und lieber die Stimmung zwischen den Bäumen auf mich wirken lassen. Auf einen Rundgang durch die Baumwipfel über den OCBC Skyway habe ich verzichtet – für mich war der Blick von unten bereits das eigentliche Erlebnis.

Civic District – historische Gebäude im Herzen Singapurs

Zwischen Marina Bay und dem Fort Canning Park liegt Singapurs Civic District, das historische Zentrum der Stadt. Hier begann die Entwicklung des modernen Singapurs, die eng mit dem britischen Einfluss und Sir Stamford Raffles verbunden ist.

Die historischen, restaurierten Gebäude erfüllen heute andere Zwecke als früher. Im ehemaligen Gebäude der City Hall und des Supreme Court befindet sich heute die National Gallery Singapore mit einer umfangreichen Sammlung moderner Kunst.

Civic District - Singapur
Singapur National Gallery

Ich bin durch das Viertel und den Fort Canning Park spaziert und fand es spannend, einmal eine andere Seite von Singapur kennenzulernen. Zwischen den modernen Wolkenkratzern der Marina Bay zeigen die alten Gebäude, dass die Stadt nicht nur aus futuristischer Architektur besteht.

Fort Canning Park – grüne Oase mit Geschichte

Ruhe und Entspannung findet ihr im Fort Canning Park mitten im Herzen Singapurs. Nach dem Trubel rund um Marina Bay und die vielen modernen Gebäude der Stadt ist der grüne Park eine schöne Abwechslung.

Geschichtsinteressierte kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. Entlang der verschlungenen Wege erzählen viele Schautafeln von der Geschichte des Parks, der Zeit des Zweiten Weltkriegs und dem Konflikt zwischen Japanern und Briten.

Blick vom Fort Canning Park auf die Skyline Singapur
Aussicht auf Singapur vom Fort Canning Park

Besonders aufgefallen ist mir die ehemalige Polizeistation direkt am Park. Das Gebäude mit den bunten Fenstern kann man kaum übersehen und es ist ein schöner Kontrast zu den modernen Hochhäusern, die Singapur sonst prägen.

Old Hill Street Police Station Singapur

Chinatown – traditionelles Viertel und Food Street

Nur wenige MRT-Stationen von der Marina Bay entfernt liegt das Stadtviertel Chinatown. Hier geht es in den meisten Straßen erstaunlich entspannt und ruhig zu. Je näher ihr ins Zentrum des Viertels kommt, desto mehr macht Chinatown seinem Namen alle Ehre. Bunte Fassaden, kleine Geschäfte und traditionelle Elemente prägen das Bild.

Quirlig wird es spätestens an der Chinatown Food Street. Hier dreht sich von früh bis spät alles ums Essen und ihr könnt euch durch zahlreiche asiatische Spezialitäten probieren.

China Town - Singapur

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Streetart in Singapur – Kunstwerke am Wegesrand

Streetart Singapur

Wenn ihr in Singapurs Stadtvierteln unterwegs seid, lohnt es sich, die Augen offen zu halten. Zwischen bunten Häuserfassaden, kleinen Geschäften und historischen Gebäuden findet ihr immer wieder liebevoll gestaltete Streetart und Wandbilder.

Einer der bekanntesten Künstler Singapurs ist Yip Yew Chong. Er ist vor allem für seine detailreichen Murals bekannt, die Szenen aus dem früheren Alltag Singapurs zeigen. Auf seiner Website stellt er Karten mit den Standorten seiner eigenen Werke und denen anderer Künstler zum Download bereit.

Ich bin während meiner Städtereise auf eines seiner Bilder gestoßen. Das Mural „Letter Writer“ in Chinatown.

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Shopping in Singapur

Ihr wollt shoppen? Dann ist die Orchard Road genau richtig. Ein Shoppingcenter nach dem nächsten reiht sich entlang des Boulevards. Allerdings solltet ihr keine günstigen Schnäppchen erwarten: Die meisten Malls beherbergen eher hochpreisige Shops und internationale Marken.

Ein Spaziergang entlang der Straße lohnt sich trotzdem. Einige der Shoppingcenter sind alleine schon wegen ihrer beeindruckenden Architektur sehenswert. Ich bin selbst durch die Orchard Road geschlendert und fand vor allem die Größe und Vielfalt der Malls beeindruckend.

Shopping Mall Ion Orchard Singapur

Falls ihr Hunger bekommt: In vielen Shoppingcentern findet ihr im Untergeschoss einen Food Court mit einer großen Auswahl an verschiedenen Gerichten. Ich habe diese Möglichkeit genutzt und dort ebenfalls gegessen.

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Was ich bei meinem nächsten Besuch in Singapur noch entdecken möchte

Meine eineinhalb Tage in Singapur waren viel zu kurz, um alle spannenden Ecken der Stadt kennenzulernen. Einige Stadtviertel, kulinarische Erlebnisse und Ausflugsziele habe ich deshalb nicht mehr geschafft. Sie stehen aber für eine nächste Reise nach Singapur ganz oben auf meiner Liste.

Little India – farbenfrohes Viertel mit indischer Kultur

Little India gehört zu den spannendsten Stadtvierteln Singapurs. Zwischen bunten Häuserfassaden, indischen Geschäften, Tempeln und Restaurants zeigt sich eine ganz andere Seite der multikulturellen Stadt. Ein Spaziergang durch die Straßen von Little India steht bei meinem nächsten Besuch definitiv auf dem Plan.

Kampong Glam – historische Moschee und kreative Szene

Rund um die Sultan Mosque liegt mit Kampong Glam eines der schönsten historischen Viertel Singapurs. Das ehemalige malaiische Viertel verbindet Geschichte mit einer lebendigen Kreativszene.

Neben der beeindruckenden Moschee findet man hier kleine Geschäfte, Cafés, Restaurants und zahlreiche Streetart-Werke. Besonders die Haji Lane mit ihren bunten Fassaden ist ein beliebtes Ziel für Besucher.

Hawker Center in Singapur – günstig essen und lokale Küche entdecken

Singapur ist nicht nur für seine Skyline und Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern auch für seine außergewöhnliche Essenskultur. Die Hawker Center gehören zum Alltag der Stadt und bieten eine große Auswahl an Gerichten aus verschiedenen asiatischen Küchen.

Auch wenn ich während meiner Reise nur in einem kleinen Food Court gegessen habe, möchte ich bei einem nächsten Besuch unbedingt eines der bekannten Hawker Center ausprobieren. Zu den beliebtesten Anlaufstellen gehören unter anderem das Maxwell Food Centre, Lau Pa Sat und das Old Airport Road Food Centre.

Sentosa Island – Strände, Freizeitparks und mehr

Mit mehr Zeit in Singapur lohnt sich auch ein Ausflug nach Sentosa Island. Die Insel bietet Strände, Freizeitparks, Hotels und zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten.

Bei meiner kurzen Zeit in Singapur lagen die kulturellen Sehenswürdigkeiten für mich klar im Vordergrund. Wer aber länger bleibt oder mit Kindern reist, findet auf Sentosa eine ganz andere Seite der Stadt.

Holland Village – entspanntes Viertel abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten

Holland Village habe ich bei meinem Aufenthalt ebenfalls nicht mehr geschafft. Das Viertel ist bekannt für Restaurants, Cafés und eine entspannte Atmosphäre abseits der großen Sehenswürdigkeiten.

Wenn ich noch einmal nach Singapur komme, würde ich gerne auch diese ruhigere Seite der Stadt kennenlernen.

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Singapur – eine Stadt für einen zweiten Besuch

Die eineinhalb Tage waren viel zu schnell vorbei und dennoch blieb mir genug Zeit, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu entdecken und einen ersten Eindruck zu gewinnen. Meinen Aufenthalt zu verlängern, war leider nicht möglich. Von Singapur aus ging meine Reise mit einer Kreuzfahrt bis nach Rom weiter.

Aber wer weiß, vielleicht führt mich eine meiner zukünftigen Reisen noch einmal nach Singapur. Dann würde ich gerne wieder durch die Stadtviertel schlendern und schauen, was sich in den Jahren verändert hat.

Skyline Singapur vom Hafen
Singapur – Ansicht vom Kreuzfahrtschiff

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Wart ihr selbst schon in Singapur oder plant gerade eine Städtereise? Dann schreibt mir gerne eure Erfahrungen oder Fragen in die Kommentare. Ich freue mich auf den Austausch!

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2 Kommentare

  1. Ein so schöner Beitrag und Singapur ist immer eine Reise wert 🙂 War in der Ausbildung längere Zeit vor Ort und es hat mich mehrfach wieder dorthin verschlagen – für eine Stadt hat es doch einfach viel zu bieten. 1,5 Tage sind da echt schnell rum, aber ich glaube du hast alles rausgeholt, was möglich war.

    • Hallo Julia,

      ja, die paar Tage waren sportlich. Ich war von morgens bis abends in Singapur unterwegs und die Stadt ist schon einmalig. Zu entdecken gibt es soo viel. Hast Du einen besonderen Tipp für Singapur?

      Viele Grüße
      Frauke

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