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💶 Sparen auf Reisen 🌍

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Sightseeing, Ausflüge, Restaurantbesuche und eine gute Unterkunft. Reisen kann ganz schön ins Geld gehen. Ihr wollt wissen, wie ich während einer Reise spare und was Sinn macht oder nicht. Dann lasst uns mal loslegen mit meinen Spartipps auf Reisen rund um die Themen Essen, Sehenswürdigkeiten und Transport.


Inhaltsverzeichnis

Sparen auf Reisen bei Essen und Restaurantbesuchen

Wie zu Hause
Erst nach dem Preis fragen
Essen wie die Einheimischen
Peel it, boil it, cookit or forget it!
Restaurantbesuche

Ausflüge, Sehenswürdigkeiten und Souveniers

Ausflüge
Freier Eintritt bei Sehenswürdigkeiten
Schüler, Senioren und Studentenrabatte
City Pass
Feilschen und Handeln

Transport

Taxi
Grab
Uber
Hop on Hop Off Busse
Mietwagen oder Öffentliche Verkehrsmittel
Overnight fahrten


Sparen auf Reisen bei Essen und Restaurantbesuchen

Egal ob Städtereise oder Roadtrip: Essen und Getränke braucht ihr, damit ihr genug Power habt, um alles zu erkunden. Hier kann man einiges sparen.

Wie zu Hause

Wasser an dem Tourihotspot in der Innenstadt von Rom kaufen? Auf gar keinen Fall!

Egal wo ich bin, ich steuere zuerst einen ganz normalen Supermarkt an und decke mich dort mit Wasser, Obst und Snacks für den Roadtrip oder die Städtereise ein.

Abgesehen davon macht es mir sehr viel Spaß, in den Supermärkten einzukaufen. Es gibt lauter tolle Sachen, von denen man nicht weiß, was drin ist oder wie man sie isst. Anderes ist total vertraut, da große Marken meist überregional vertreten sind.

Alleine die teils witzigen Verpackungsdesigns sind den Ausflug wert. So bin ich zum Beispiel in der Türkei über eine Zahncreme mit Apfelgeschmack gestolpert.

Wenn ich eine Unterkunft mit Küche habe, mache mir Brote für den Tag fertig. Ganz wie zu Hause. Abends mache ich mir meist noch eine Tassensuppe dazu und fertig ist das Dinner. Oder ich schaue bei einem Imbiss vorbei.

Erst nach dem Preis fragen

Kennt ihr die Geschichten von Leuten, die für eine Tasse Kaffe 40 Dollar bezahlen sollten?
Diese Stories kommen häufiger vor, als man meinem möchte. Meist endet das unschön in Streit, Unmut und einer richtig miesen Laune.

Mein Tipp: Es ist wie im Schaufenster einer Boutique. Wenn keine Preise an den Klamotten hängen, könnt ihr zu 100 % davon ausgehen, dass es preisig wird. Mit Eisverkäufern, Restaurant- oder Cafébesitzern ist es ähnlich. Also fragt vorher, wie teuer eure Kugel Eis ist. Nicht dass ihr 20 Euro bezahlen müsst.

Essen wie die Einheimischen

Ich liebe es, mich durch die einheimische Küche in anderen Ländern und Regionen zu knabbern. Zu einem guten Pad Thai in Thailand, einem knusprigen Lángos in Ungarn oder einer Tüte Fritten in Belgien und den Niederlanden sage ich nie nein.

Bánh mì
Bánh mì – Sandwich aus Vietnam
Streetfood
Leckeres Streetfood in Asien

Wenn ich in Frankreich bin, schaue ich immer in den Bäckereien vorbei. Die Baguettes dort sind der Hammer. In England und Neuseeland habe ich typische Fish and Chips gegessen und dass die Pizza und Pasta in Italien die beste ist, darüber kann man sicher nicht streiten.

Vor allem sind regionale Spezialitäten immer günstig zu bekommen. Also bleibt auch kulinarisch in dem Land, was ihr bereist. Ihr werdet es nicht bereuen.

Peel it, boil it, cookit or forget it!

Ein Tipp für Streetfoodstände: Schaut euch den Stand an, bevor ihr etwas zu essen kauft. Ist er sauber? Sehen die Zutaten frisch aus? Ganz ehrlich, wenn ihr euch den Magen verderbt, dann habt ihr nichts gewonnen. Vergesst nicht, dass euer europäischer Magen immens verwöhnt ist und mit den Reinheitsstandards anderer Länder schnell seine Grenzen kommt.

Ein Streetfoodstand

Im Zweifel bleibt bei der goldenen Travellerregel: Peel it, boil it, cookit or forget it! Also im Zweifelsfall nur gut durchgekochte Sachen essen und Finger weg von allem, was mit unabgekochtem Wasser zu tun hat, wie Salate, Eiswürfel und Co.

Restaurantbesuche

Jeden Tag im Restaurant essen gehen? Das mache ich weder zu Hause noch auf Reisen. Meist ist ein Restaurantbesuch pro Reise drin.

Richtig gut sparen könnt ihr mit Mittagstischen, Tagesgerichten und Tagesmenüs. Die gibt es in vielen Ländern, also haltet die Augen offen. Ein Tipp für Polen: besucht doch einmal ein Bar Mleczny, wie ich es in Stettin gemacht habe. Das Essensangebot ist lokal, gut und günstig.

Der Vollständigkeit halber muss ich schreiben, dass die Preise in den Seitenstraßen und Randgebieten wesentlich günstiger sind als im Restaurant am besten Platz der Stadt. Nicht, dass es heißt, das hätte ich verschwiegen.

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Ausflüge, Sehenswürdigkeiten und Souveniers

Ausflüge

Bevor ich 150 Euro für einen Halbtagesausflug auf z. B. die bekannte James Bond Insel ausgebe, überlege ich 3x. Klar würde ich gerne jedes Highlight mitnehmen, was ich in jedem Urlaub mitnehmen kann. Ist es das wirklich wert und werde ich es bereuen, wenn ich die Chance sausen lasse? Wenn die Antwort ja ist, dann macht das! Wenn ihr nur kurz ins überlegen kommt, dann lasst es und macht lieber zwei andere Ausflüge für die Kohle.

Vorsichtig bin ich immer, wenn es um kostenfreie Ausflugsangebote geht. Mal ehrlich, nichts in dieser Welt ist umsonst. Wenn etwas eine Zeitspanne von 5 Minuten übersteigt oder nicht zum eigenen Nutzen für den Anbieter ist, dann seid so fair, gebt etwas für die Leistung, die ihr erhalten habt. Stichwort Free Walking Tour und so.

Freier Eintritt bei Sehenswürdigkeiten

Es gibt Aktivitäten, die ihr besten Gewissens kostenfrei in Anspruch nehmen könnt. In vielen Städten habt ihr die Möglichkeit, Museen oder Sehenswürdigkeiten in einem bestimmten Zeitfenster gratis zu besuchen.

Belgien Lüttich Liege Museum Grand Curtius
Freier Eintritt ins Museum ist z. B. im Grand Curtius in Lüttich möglich.

In Lüttich ist das z. B. für den ersten Sonntag des Monats für alle Besucher möglich. Auch das Louvre in Paris kann jeder Besucher am ersten Freitag des Monats nach 6 Uhr abends gratis besuchen. London dagegen hat mehrere Museen, die ihr dauerhaft kostenlos besuchen könnt.

Informiert euch also vorab auf der Website der Museen. Vielleicht könnt ihr den Besuch passend im voraus planen.

Schüler, Senioren und Studentenrabatte

Ja, man vergisst ihn gerne mal daheim, den Schüler- Studenten oder Rentnerausweis. Dabei sind die oft (meist zusammen mit eurem Personalausweis) ein guter Geldspartipp, wenn es um das Thema Eintrittsgelder geht.

City Pass

Gibt es eine größere Stadt, die keine City Pässe im Angebot hat? Mir fällt keine ein. Sinnvoll sind die Pässe dann, wenn ihr so viel wie möglich sehen wollt. Ich hatte einen in London, Paris und Tallinn. Da hat sich das Konzept sehr gelohnt. In anderen Städten war es für mich nicht sinnvoll, da entweder die Konditionen nicht so gut waren oder ich nicht so viele Museen besichtigen wollte.
Daher plant am besten vorher, was ihr machen wollt und ob in den Citypässen die Möglichkeiten für die städtischen Transportmittel enthalten sind. Oder ob es z. B. mehr aus Rabatten besteht als alles andere.

Feilschen und Handeln

Zugegeben bin ich, was Feilschen angeht, wirklich durch und durch deutsch. Das liegt mir einfach nicht im Blut und ich musste es wirklich lernen. 100 % habe ich den Bogen noch immer nicht raus.

Als Richtwert habe ich einige Sachen im Blick:

  1. Kaufe ich hier an einem der Tourihotspots? Wenn ja, ist der Preis so oder so zu hoch.
  2. Brauche ist das Kleidungsstück, Souvenir … wirklich, bzw. will ich mir das dauerhaft zu Hause hinstellen?
  3. Hält der Artikel, was der Verkäufer verspricht, oder entpuppen sich die Schaschlikspieße doch nur als Dekorationsgegenstand?
  4. Wie ist der Verkäufer? Solange die entspannt bleiben, ist der Preis noch zu hoch.

Mittlerweile kann ich auch gut durchblicken, wann ein Verkäufer auf die Tränendrüse drückt, um eine handbestickte 10 Meter lange Tischdecke an mich zu verhökern.

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Transport

Taxi

Ich habe einige Gruselgeschichten von überteuerten Taxifahrten gehört. Mir ist das bereits ebenfalls passiert. Meist kommt es dazu, wenn man sich ohne laufendes Taxameter von A nach B fahren lässt oder den Fahrpreis nicht im Vorfeld direkt klar stellt. Daher: klopft die Konditionen im Vorfeld genau ab.

Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir einmal passiert ist, dass trotzdem wir den Preis im Vorfeld ausgemacht hatten, ich am Ende der Fahrt doppelt zur Kasse gebeten wurde. Da hieß es auf einmal, dass der Fahrpreis pro Person sei. Ja, da staunt man nicht schlecht.

Grab

Wenn ihr in Asien unterwegs seid, werdet ihr früher oder später mit Grab Bekanntschaft machen. Das Dienstleistungsunternehmen hat sich mittlerweile nicht nur auf Fahrgastbeförderung, sondern auch auf Essenslieferungen spezialisiert. Aber bleiben wir beim Taxi fahren.

Den Fahrer bucht ihr euch über die Grab App. Die könnt ihr euch gratis für Android und Apple runterladen. Dann meldet ihr euch dort an, bestimmt euren Standpunkt und euer Ziel. Dann wird euch der Fahrpreis genannt, der für die Strecke auf euch zu kommt. Stimmt ihr zu, setzt sich ein Fahrer mit euch in Verbindung. Aber keine Angst, die rufen euch nicht an.

Es läuft alles schriftlich über die App.

Ihr bekommt die Nummern des Kennzeichens und ein Bild von dem Fahrer. In der App könnt ihr nachverfolgen, wo sich der Fahrer gerade befindet und wie lange es dauert, bis er bei euch ist.

Ist der Wagen da, steigt ihr ein und fahrt los. Der Fahrpreis, der euch zu Beginn mitgeteilt wurde, ändert sich nicht. Eine super Sache. Im Anschluss könnt ihr den Fahrer und die Fahrt bewerten und falls wirklich mal Not am Mann ist, habt ihr eine Hotline, die sich um eure Anliegen kümmert.

Uber

Wer jetzt enttäuscht ist, dass es so was tolles, wie Grab nicht bei uns in Deutschland gibt, den kann ich beruhigen. Uber ist die Alternative, die bei uns ihre Fahrgäste von A nach B fährt. Das System funktioniert deckungsgleich wie bei Grab. Einfach die App downloaden, anmelden, die Kontodaten hinterlegen, eine Fahrt auswählen und losdüsen.

Ein Tipp: Im Gegensatz zu Grab ist Uber in Europa und weltweit im Einsatz. Ich bin damit in z. B. in Litauen zum Flughafen gefahren.

Hop on Hop Off Busse

Unterwegs mit dem Hop on Hop off Bus in Paris
Mit demHop-on Hop-off Bus durch Paris

Am liebsten laufe ich so viel wie möglich zu Fuß ab. Wenn allerdings nicht viel Zeit ist, dann nutze ich in großen Städten wie Miami oder Havanna gerne die Hop on Hop off Busse.

Die bringen euch schnell zu den Hauptsehenswürdigkeiten und ihr bekommt alle wichtigen Fakten zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten per Audio Guide.

Ich weiß, die sind nicht die günstigste Option, aber Zeit ist auch Geld. Vergesst das nie.

Mietwagen oder Öffentliche Verkehrsmittel

Mein Tipp: Versteift euch nicht auf ein Transportmittel. Plant eure Reise und mixt wild drauf los. Bei meiner Reise nach Cavtat in Kroatien habe ich die beiden Ausflüge nach Dubrovnik mit dem öffentlichen Bus gemacht. Für die langen Strecken nach z. B. Mostar in Bosnien habe ich mir für zwei Tage einen Mietwagen geliehen.

Overnight fahrten

Du steigst abends in einen Bus um morgens am

sieben Fahrstunden entfernten Ziel anzukommen. Du sparst Dir eine Hotelübernachtung!

Ähhh, nö. Ich sehe keinen Sinn dahinter, abgesehen von der gesparten Hotelübernachtung. Ich habe es noch nie gemacht. Falls ihr schon einmal Übernachtfahrten in Bussen gemacht habt, dann erzählt mir gerne davon.

Meine Gedanken dazu:

  1. Der Zug / Bus geht abends. Also kann man im schlimmsten Fall den ganzen Tag das Gepäck hüten. Falls man es abgeben kann bleibt euch zwar ein Tag Freizeit, aber duschen und Klamotten wechseln würde ich trotzdem gerne vor der Fahrt.
  2. Ich glaube wir wissen alle, wie erholsam der „Schlaf“ alleine in der Econimy Class im Flugzeug ist. Das wird in Bussen und Bahnen sicher ein Traum.
  3. Ich sehe nichts von der Landschaft.
  4. Im besten Falls steht man morgens zwischen 6:00 und 8:00 am Hotel. Check In ist oft erst am Nachmittag. Da haben wir wieder das Gepäck- Dusch- Klamottenproblem, inkl. Müdigkeit. Also ehrlich: der Tag kann nur klasse werden.

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Weitere Spartipps für eure Urlaubsplanung


Jetzt bin ich sehr gespannt, ob euch meine Tipps zum Sparen für und auf Reisen helfen. Und natürlich bin ich neugierig, welche Spartipps ihr während eurer Reise habt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie mir in den Kommentaren verratet.

2 Kommentare

  1. TokyoNerd sagt

    Moin.
    Wieder mal ein spannender Beitrag. Vom 20 Euro Kaffee kann ich auch ein Lied singen.
    Bei einem Besuch der turkmenischen Hauptstadt Ashgabat fuhren zwei Freunde und ich mit einer Seilbahn für 50 Cent auf einen Berg hoch. Als wir wieder runter wollten, hieß es , die Seilbahnbediener machen Mittahmgspause. Also schauten wir, wie wir die Stunde rumkriegen. Es gab nicht sehr viel, aber immerhin ein Café. Dort bestellten wir einem Kaffee, einen Cappucino und einen O-Saft. Soweit so gut. Als wir dann zahlen wollten, kam der Schock. Umgerechnet 25 Euro wollte man für die drei Getränke. Diskutieren brachte nix. Wir mussten alle zusammenlegen, um uns auszulösen. Als wir dann unten ankamen, wartete schon unser Fahrer besorgt auf uns. Beim Verlassen des Geländes wurde dann nochmal die Hand aufgehalten und eine „Parkgebühr“ verlangt. Da fluchte sogar unser lokaler Fahrer, dem wir das Geld natürlich ersetzt haben und noch was oben drauf legten für die Warterei.

    O-Saft ist seitdem bei den Freunden und mir ein geflügeltes Wort, wenn die Preise mal wieder teuer waren in einem Restaurant.

    Der Nerd

    • Ok, das ist echt eine Story, die man nie vergisst. Als ich das gerade gelesen habe, ist mir auch eine Geschichte eingefallen, die ich erlebt habe. Da es um eine Taxifahrt ging, steht sie unter der Rubrik.

      Grüße
      Frauke

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