Der Plan war von vornherein klar: Einen ganzen Tag nehme ich mir Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Málaga, an den anderen Tagen geht es in die Umgebung von Andalusiens zweitgrößter Stadt an der Costa del Sol.
Schon nach kurzer Zeit wurde klar, dass dieser Mix genau richtig ist. Málaga ist eine lebendige Stadt mit jeder Menge Highlights, kurzen Wegen, richtig guten Rooftop Bars und überraschend vielen Möglichkeiten, auch mit kleinem Budget gut zu essen.
In diesem Artikel zeige ich euch die schönsten Sehenswürdigkeiten und Highlights in Málaga, teile meine persönlichen Tipps, zwei Essenstipps und einen Unterkunftstipp.
Also dann mal zack, zack. Es gibt keine Zeit zu verlieren.
Verbindung Flughafen – Málaga mit dem Bus
Wenn ihr nicht gerade eine Rundreise durch Andalusien plant, landet ihr vermutlich am Flughafen Málaga. Von dort pendelt die Buslinie A alle 20 bis 25 Minuten ins Stadtzentrum und zurück. Die Fahrt bis zur Haltestelle Paseo del Parque dauert ca. 15 Minuten und kostet 3 Euro pro Person – praktisch, günstig und schnell.
Solltet ihr mit dem Auto anreisen, prüft vorher die Lage eurer Unterkunft und mögliche Parkmöglichkeiten. Die Altstadt von Málaga ist fast ausschließlich Fußgängerzone – also besser vorher planen. Aber das nur am Rande.
Sehenswertes in Málaga – meine Highlights
Málaga, die größte Stadt an der Costa del Sol, habe ich besucht, ohne mir vorher Gedanken über die Sehenswürdigkeiten zu machen. Eigentlich untypisch für mich, denn normalerweise bin ich vorbereitet, habe einen Plan und suche mir immer noch ein oder zwei Extras heraus, die nicht zu den klassischen Hauptsehenswürdigkeiten gehören.
Bei dieser Reise war Málaga eher der Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Langweilig war es trotzdem nicht. Málaga ist eine schöne Stadt mit entspanntem Flair, aber wenn man nicht gerne und lange in Cafes sitzt, dann reicht ein Tag in Málaga meiner Meinung nach aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Málaga zu sehen.
Trotzdem habe ich an diesem Tag und an den folgenden Abenden einiges erlebt. Und es gibt auch ein paar Highlights, die ich im Nachhinein doch noch gerne gesehen hätte. Genau die zeige ich euch jetzt.
Alcazaba & Castillo de Gibralfaro – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Málaga
Wir starten ganz entspannt mit der Sehenswürdigkeit schlechthin. Besser gesagt mit den beiden wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Málaga: der Ruine der Burganlage Castillo de Gibralfaro und der maurischen Festungs- und Palastanlage Alcazaba. Beide sind für sich genommen schon sehenswert. Da ich mir direkt das Kombiticket für beide Anlagen gekauft habe, erzähle ich hier einfach von beiden Sehenswürdigkeiten in einem Rutsch.

Für mich geht es zuerst hinauf zum Castillo de Gibralfaro. Die Ruine liegt auf einem rund 135 Meter hohen Hügel oberhalb der Altstadt. Eigentlich sind die paar Höhenmeter kein Problem, aber selbst im April ist es in Málaga schon so angenehm warm, dass man schneller ins Schwitzen kommt, als einem lieb ist.
Oben angekommen schaue ich mir zunächst die Ausstellung an, danach genieße ich die Aussicht auf die Stadt. Egal an welcher Ecke der Ruine ich stehe: Der Blick über Málaga und den Hafen ist einfach großartig.

Vom Castillo de Gibralfaro geht es anschließend langsam bergab entlang der alten Mauern bis zur Festungs- und Palastanlage Alcazaba, die direkt am Fuße des Hügels an der Altstadt liegt. Zuerst erkunde ich den Garten. Der gefällt mir auf Anhieb richtig gut. Reich verzierte Torbögen, liebevoll arrangierte Pflanzen und jede Menge Details. Im Inneren wird es noch schmuckvoller. Die Mauren hatten definitiv ein Händchen für Architektur und Gestaltung.

Das Kombiticket für den Besuch im Alcazaba & Castillo de Gibralfaro liegt bei 5,50 Euro pro Person. Wollt ihr nur eine der Anlagen besuchen, dann liegt der Eintrittspreis jeweils bei 3,50 Euro.
Altstadt von Málaga – Bummeln, Essen & Highlights
Kaum habe ich die Alcazaba verlassen, stehe ich schon mitten in der gut besuchten Altstadt von Málaga. Was mir sofort auffällt, ist die sommerlich warme Ausstrahlung, die vor allem durch die hellen Fassadenfarben entsteht. Die Altstadt ist zum größten Teil Fußgängerzone. Perfekt also zum entspannten Bummeln, zum Durchprobieren der vielen Tapasbars oder zum Shoppen.
Eine Besonderheit hat die Altstadt von Málaga außerdem: Neben den historischen Gebäuden liegen hier auch viele der sehenswertesten Kirchen, Klöster und Paläste der Stadt. Die wichtigste Straße ist die Calle Larios, die euch zu vielen zentralen Plätzen und Highlights führt. Verlaufen könnt ihr euch hier eigentlich nicht.


Schaut aber unbedingt auch in die Seitenstraßen. Dort entdeckt ihr mindestens genauso schöne Gebäude, kleine Läden und deutlich weniger Trubel als auf den Hauptachsen.
Mein Tipp für ein typisches Souvenir: Turrón. Die spanische Süßigkeit besteht meist aus Mandeln, Honig, Zucker und Eiklar und lässt sich problemlos im Handgepäck mit nach Hause nehmen. Bei Sabor a España in der Calle Sta. María findet ihr zum Beispiel eine große Auswahl. Es gibt aber natürlich noch viele weitere Läden in der Altstadt.
Noch ein Tipp: Turrón bekommt ihr auch in jedem gut sortierten Supermarkt. Dann habt ihr natürlich eine kleiner Auswahl an Geschmacksrichtungen, dafür ist es meist eine gute Ecke günstiger, aber nicht weniger lecker.
Plaza de la Merced & Picasso – Kunst und Geschichte in Málaga
Den schicken Plaza de la Merced ziert mittig der Obelisk, der zu Ehren von General José Maria Torrijos und seinen 48 Gefährten entworfen wurde. Rund um den Platz reihen sich Restaurants und Bars. Der perfekte Ort also, um beim Bummel durch die Altstadt von Málaga eine Pause einzulegen.


Wer genauer hinschaut, entdeckt hier auch eine lebensgroße Bronzestatue von Pablo Picasso. Der berühmte spanische Maler, Grafiker und Bildhauer wurde 1881 in Málaga geboren. Nur etwa eine Gehminute entfernt liegt das Museo Casa Natal de Picasso, das Geburtshaus und heutige Museum des Künstlers. Dort könnt ihr Originalobjekte, Familienerinnerungen und auch einige seiner Werke bewundern.
Mein Tipp für alle Picasso-Fans: Nehmt das Kombiticket. Für 4 € pro Person bekommt ihr Zugang zum Casa Natal Museum sowie zur temporären Ausstellung.
Kathedrale von Málaga (La Manquita)
Die Kathedrale von Málaga, offiziell Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación, ist mit ihrer prachtvollen Fassade aus dem 16. Jahrhundert definitiv ein Highlight unter den Sehenswürdigkeiten in Málaga. Ich habe sie mir selbst nur von außen angesehen, aber auch vom Inneren habe ich ausschließlich Gutes gehört.

Unter den Einheimischen trägt die Kathedrale den Spitznamen „La Manquita“, was übersetzt so viel wie „die Einarmige“ bedeutet. Der Name kommt daher, dass einer der beiden Türme bis heute unvollendet geblieben ist.
Im Gegensatz zum Kombiticket für Alcazaba & Castillo de Gibralfaro ist der Eintritt in die Kirche mit 10 Euro pro Person kein Schnäppchen.
Eine Sache hätte ich auf jeden Fall gerne gemacht: eine Tour über das Dach der Kathedrale. Da daran aber gerade gebaut wird, ist die Dachtour bis voraussichtlich 2027 nicht möglich.
Paseo del Parque – der Stadtpark von Málaga
Ich hatte ja schon geschrieben, dass mein Besuch in Málaga vor allem den Ausflügen in die Umgebung gewidmet war. Umso witziger ist es, dass ich jeden Tag im Paseo del Parque unterwegs war.
Zum einen begann hier mein Aufenthalt bei der Ankunft in Málagas Innenstadt, von hier aus ging es zurück zum Flughafen und auch meine Tagesausflüge nach Gibraltar, Ronda und Co. starteten und endeten genau an diesem Punkt.

An sich ist der Park nichts Besonderes. Es ist eben ein Park, aber ein schöner. Verschlungene Wege, viele Bäume und Sträucher, Statuen, Parkbänke und überall Vogelgezwitscher.
Was den Paseo del Parque aber wirklich ausmacht, ist seine Lage. Der Park bildet die Grenze zwischen der Hauptstraße mit Hafen und der Innenstadt. Außerdem steht hier auch das schmucke Rathaus von Málaga. Und mal ehrlich: Es gibt deutlich uncharmantere Orte, als morgens um sieben bei Sonnenaufgang im Urlaub auf einen Bus zu warten, der einen zum nächsten Highlight bringt.
Hafen von Málaga – Promenade, Architektur & Kunst
Ein weiteres Wahrzeichen von Málaga ist der Hafen. Neben Unterhaltung, Shopping- und Restaurantmöglichkeiten gibt es hier auch architektonisch einiges zu entdecken. Mein Spaziergang über die Hafenpromenade startet ganz klassisch unter der etwas eigenwilligen Pergola, die sich über den gesamten nördlichen Abschnitt erstreckt.

Kurz vor dem Ende der Pergola rückt ein farbenfrohes, würfelförmiges Gebäude in den Fokus: El Cubo. Seit einigen Jahren befindet sich hier eine Außenstelle des Centre Pompidou aus Paris. Unter dem Namen Centro Pompidou Málaga wird zeitgenössische Kunst gezeigt – von Frida Kahlo bis Picasso. Besonders schön soll der Blick von hier auf den Hafen bei Sonnenuntergang sein.


Für mich ist es noch zu früh, um auf den Sonnenuntergang zu warten. Ich schlendere weiter bis zum Leuchtturm La Farola. Wer mag, kann von hier aus noch bis ganz ans Ende des Hafens laufen. Für mich wirkte der letzte Abschnitt allerdings eher unspektakulär – abgesehen von den großen Kreuzfahrtschiffen, die regelmäßig in Málaga Halt machen.
Mein Tipp: Wenn ihr nur wenig Zeit habt, dann reicht der Abschnitt zwischen Pergola und Leuchtturm völlig aus.
Playa de la Malagueta – Stadtstrand von Málaga
Vom Hafen aus ist es nur ein Katzensprung zum Playa de la Malagueta, dem bekanntesten Stadtstrand von Málaga. Der Strand ist rund 1.200 Meter lang und etwa 45 Meter breit und erstreckt sich vom Hafen fast nahtlos bis zum Playa de la Caleta.
Sonnengelb und feinsandig ist der Strand nicht, trotzdem lohnt sich ein Besuch. Ich war während meiner Städtereise nach Málaga meist zum Sonnenuntergang hier, und genau dann ist es besonders entspannt. Mit Blick auf das Meer und die untergehende Sonne lässt sich ein Sightseeing-Tag perfekt ausklingen.

Entlang des Strands gibt es außerdem zahlreiche Chiringuitos, in denen ihr frischen Fisch und Meeresfrüchte bekommt.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Málaga
Málaga ist eine sehr vielfältige Stadt. Vor meinem Besuch dachte ich, dass ich mit einem Tag Sightseeing locker alles gesehen habe, was mich interessiert. Hui. Weit gefehlt.
Ich liste hier bewusst nicht alles auf, was es in Málaga noch zu entdecken gibt, sondern nur meine persönlichen Favoriten, also Orte, die mich besonders gereizt hätten oder die ich mir für den nächsten Besuch fest vorgenommen habe.
Kunstviertel Soho – Street Art & Kreativszene
Die Lage vom Kunstviertel Soho ist mindestens so perfekt wie die Lage vom Portugiesenviertel in der Hansestadt Hamburg bei uns in Deutschland. Gefühlt bin ich zehnmal an dem Viertel vorbeigelaufen, ohne es wirklich wahrzunehmen.
Falls ihr an StreetArt, alternative Kultur und ein bisschen Underground-Flair interessiert seid, solltetet ihr dem überschaubaren Quartier westlich vom Hafen unbedingt einen Besuch abstatten.
Markthallen in Málaga – Mercado Atarazanas & Alternativen
Wie ihr vielleicht schon aus meinen Reisetippss für Dijon in Frankreich oder Vilnius in Litauen wisst, schaue ich mir auf Reisen gerne Markthallen an. Geplant war der Besuch, aber in den Mercado Central de Atarazanas hat es mich letztendlich nicht verschlagen.
Eigentlich schade. Macht nicht den gleichen Fehler wie ich und schaut unbedingt vorbei. Der Markt ist in drei Bereiche unterteilt. Wenn ihr die Markthalle ab der Calle Atarazanas betretet, findet ihr links die Fleischabteilung, in der Mitte Meeresfrüchte und Fisch und auf der rechten Seite Obst und Gemüse. Dazu kommen Eingelegtes, Gewürze, Brot und alles, was man sich sonst noch vorstellen kann.
Der Mercado Central de Atarazanas ist bei Touristen sehr beliebt. Grund mag die Lage, die Größe und demnach die Bekanntheit sein. Es ist aber nicht die einzige Markthalle in Málaga.
Mein Tipp: Die Markthalle Mercado Salamanca im Viertel El Molinillo gibt es bereits seit 1923. Sie ist zwar wesentlich überschaubarer als der Mercado Central de Atarazanas aber ist alleine optisch ein richtiges Schmuckstück. Den schaue ich mir bei meiner nächsten Reise nach Málaga definitiv an.
Botanischer Garten La Concepción – Natur & Ausblick
Mir hat der botanische Garten in Kandy auf Sri Lanka bestens gefallen und auch die Blumeninsel Madeira strotzt nur so vor Highlights aus dem Bereich Flora. Auch der historisch-botanische Garten La Concepción in Málaga wird immer wieder hoch gelobt. Ich vermute, dass der Garten, zumindest für alle, die sich weniger für Pflanzen interessieren, vor allem wegen der Aussicht auf Málaga so beliebt ist.
Wie auch immer. Der botanische Garten kann auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken und beherbergt ca. 50.000 Pflanzen. Langweilig wird es sicher nicht.
Rooftop Bars in Málaga – meine Favoriten mit Aussicht
Ich habe mir vier Rooftop Bars in Málaga angeschaut und zwei absolute Favoriten gefunden, die ich euch wirklich ans Herz legen kann. Das heißt nicht, dass die anderen schlecht waren. Mir haben die beiden einfach ein bisschen besser gefallen.
Generell findet man mich eher selten in Bars, aber wenn es passt, mache ich gerne eine Ausnahme. Die bei Einheimischen und Touristen beliebte Heli Lounge Bar in Kuala Lumpur zum Beispiel war eine und genau dieses Gefühl hatte ich auch bei meinen Favoriten in Málaga.

Roof Marriott Piso 15 Terraza – Blick auf Hafen & Kathedrale
Aber zurück nach Málaga. Einen ähnlich guten Ruf genießt die Roof Marriott Piso 15 Terraza im obersten Stockwerk des (Überraschung) Marriott Hotels. Eine 360-Grad-Panoramaaussicht auf die Skyline gibt es hier zwar nicht, dafür aber eine traumhafte Postkartenansicht auf den Hafen mit Leuchtturm oder auf die Kathedrale von Málaga – je nachdem, wo man einen Platz ergattert.

Mein Tipp: Entweder den Besuch in der Nebensaison planen (und selbst dann etwas Geduld mitbringen) oder in der Hauptsaison bewusst etwas früher oder später vorbeischauen. Ja, ich weiß die Zeit zum Sonnenuntergang ist am besten, aber selbst nach Einbruch der Dunkelheit ist der Blick auf den beleuchteten Hafen wunderschön.

La Terraza de La Alcazaba – Rooftop mit Burgblick
Eine ebenfalls klasse Aussicht bietet die La Terraza de La Alcazaba in der Calle Alcazabilla. Auf der Aussichtsterrasse des Hotels Alcazaba Premium habt ihr die vom Sitzplatz die Wahl zwischen weißen Sofas oder bunten Blechhockern.
Auch bei der Aussicht gibt es zwei Optionen: Blick auf die Stadt oder direkt auf die Alcazaba und das Castillo de Gibralfaro. Beides absolut sehenswert.

Die Rooftop Bar ist sehr beliebt und entsprechend gut besucht. Daher gilt auch hier: entweder deutlich früher kommen oder später am Abend vorbeischauen.
Essenstipps für Málaga – gut & günstig essen
Málaga zählt zu den spanischen Städten, in denen die Foodies unter euch mehr als auf ihre Kosten kommen. Das Angebot an Restaurants oder Tapas Läden ist schier unendlich.
Wie ihr wisst, bin ich allerdings weniger der klassische Restauranttyp, sondern halte eher Ausschau nach guten, günstigen Snacks und unkompliziertem Essen.
Hier kommen meine persönlichen Essenstipps für Málaga, die ich euch guten Gewissens weiterempfehlen kann.
El Delantal Take Away – günstig & richtig gut
Ich war den ersten Abend im El Delantal take away, da ich nur was zum Knabbern wollte und keinen Bock auf die überfüllten Tapas Läden hatte. Um ehrlich zu sein, hatte ich mir schon Tapas Läden für den zweiten und dritten Abend rausgesucht, aber dazu kam es nie. Ich habe mir jeden Abend mein Dinner im El Delantal take away abgeholt.
Das Angebot ist riesig und reicht von landestypischen Gerichten bis hin zu ganz normalen Speisen wie Salat, Pasta und Co. Und das zu so einem guten Preis- / Geschmacks- und Leistungsverhältnis, dass man einfach nicht Nein sagen kann.
Besonders praktisch: Ihr könnt zwischen halben und ganzen Portionen wählen. Perfekt, um erst mal zu testen, ob einem ein Gericht schmeckt und um sich preisgünstig durch die Vielfalt zu probieren.
Fotos von den kleinen, portionsweise abgepackten Köstlichkeiten gibt es leider keine. Die habe ich immer zu schnell verputzt. Aber glaubt mir: Es lohnt sich.
Bocadillo – Sandwiches auf Iberische Art
Für mich war es Liebe auf den ersten Biss: Bocadillos.
Bocadillos sind im Grunde nichts anderes als Baguettes mit Käse-, Schinken- oder Salamibelag. Der Preis startet – je nach Belag – bei etwa 4,50 Euro. Viel Schnickschnack gibt es nicht, aber das ist auch gar nicht nötig, denn Käse und Fleisch sind für sich allein richtig gut.

Ich habe mir diese Sandwiches immer am Abend vor den Tagesausflügen als Proviant geholt und kann wirklich nicht meckern. Dazu noch ein Apfel und ein Wasser aus dem Supermarkt und ich bin glücklich.
Eine gute Anlaufstelle für Bocadillo ist zum Beispiel Casa Dbandera in der Calle Lario. Der Laden liegt fast neben der Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación. Man kann ihn kaum verfehlen. Im Zentrum gibt’s noch weitere Anbieter für Bocadillo. Also: einfach durchtesten.
Unterkunft in Málaga – zentral, ruhig & gut ausgestattet
Málaga ist nicht nur die zweitgrößte Stadt Andalusiens und die sechstgrößte Spaniens, sondern auch sehr beliebt bei Touristen. Mein Besuch war im April geplant, und bereits im Februar wurde es spürbar dünn mit den verfügbaren Unterkünften – vermutlich, weil ich in der Hauptferienzeit gebucht habe.

Dank früher Buchung bin ich trotzdem fündig geworden: Für vier Nächte habe ich ein kleines, schnuckeliges Apartment als mein Daheim gehabt. Das Beste an der Unterkunft (neben kompletter Ausstattung mit Fön, TV, Küche, Kaffeemaschine etc.) war die Lage des Refino 11.
Die Unterkunft befindet sich ca. 400 Meter entfernt vom Plaza de la Merced. Also zentral und doch ruhig. Der nächste große Supermarkt (kein kleiner Tante Emma Laden) liegt ca. 200 Meter entfernt in der gleichen Richtung.
Also sehr praktisch, wenn man auf dem Rückweg von der Stadt noch was einkaufen will. Und direkt an der Straßenecke ist das El Delantal take away. Aber dazu gibt’s unter den Essenstipps für Málaga mehr Infos.
Wart ihr bereits in Málaga? Was waren eure Highlights? Oder möchtet ihr Málaga einmal besuchen?
Erzählt mir davon in den Kommentaren!




Schöner kann man unsere neue Heimat gar nicht beschreiben. Einfach toll beschrieben und man bekommt Lust mehr zu hören. Danke!!
Vielen lieben Dank, Susi. Málaga ist wirklich eine tolle Stadt, aber auch Ronda, Nerja und Co. haben mir gut gefallen. Zu den Orten werde ich auch noch schreiben.
LG Frauke
Hey Frauke,
Malaga ist immer eine Reise wert.
Ich kann deine Tipps nur bestätigen.
Gerade im Sommer würde ich aber nicht versuchen, alles in einen Tag zu pressen, sondern mich ab dem Mittag schön in den Schatten oder ins Museum zurückziehen.
Mit der Markthalle hast du wirklich was verpasst. Dort um die Ecke kann man auch gut einen Cafe con Leche trinken.
Viele Grüße
Der Nerd
Hi Nerd,
ja im Sommer würde ich es auch ruhiger angehen lassen. Es gibt auf jeden Fall noch viel zu sehen und beim nächsten Besuch in Málaga schaue ich mir die Markthallen an.
Versprochen.
LG Frauke