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Reisetipps Belgien – nützliche Infos für eure Belgienreise

Reisetipps Belgien

Was sollte man wissen, bevor man nach Belgien fährt? Ich habe meine Reisetipps zusammengefasst, die ich während meiner Rundreise durch Belgien gesammelt habe.

Einige hätte ich gerne früher gewusst und denke, dass sie euch helfen.


Inhaltsverzeichnis

Pommes – alles Wissenswerte zu belgischen Fritten

Umweltzonen

Parkplätze

App Tipp für Belgien

Bargeld vs. Bankkarte

Check In Zeiten bei Hotels

Supermärkte


Pommes – alles Wissenswerte zu belgischen Fritten

Eine Tüte Pommes zu essen gehört bei einer Belgienreise einfach dazu. Pommesläden findet ihr in jeder Stadt massenhaft. Da habt ihr die Qual der Wahl.

Aber was ist das Besondere an belgischen Fritten?

Das Geheimnis belgischer Pommes liegt an drei Hauptkomponenten. Wichtig ist zuerst, die richtige Kartoffelsorte zu verwenden. Mehlig kochend sollte sie auf jeden Fall sein.

Belgien Reisetipps Fritten

Belgische Pommes werden zweimal frittiert. Zuerst auf niedrigerer Temperatur, damit die Fritte innen schön weich wird, danach auf höherer Temperatur, um das Äußere knusprig zu bekommen.

Jetzt kommt der downer für Veganer und Vegetarier: Original belgische Pommes werden in Rinderfett frittiert. Fragt also lieber beim Pommesverkäufer einmal nach, was er benutzt.

Die Qual der Wahl habt ihr auch bei der Saucenauswahl. Die ist einfach gigantisch und abwechslungsreich.

Um nur mal ein paar Klassiker neben Ketchup und Mayo zu nennen:

  • Andalouse Sauce (Mayo mit Tomatenmark, Paprikastreifen und Gewürzen)
  • Aioli Sauce
  • Samurai (Mayonnaise mit Sambal)
  • Sate (Erdnusssauce)
  • Joopi Sauce (Mayo mit Zwiebeln)
  • Stoofvless (Schmorfleisch)
  • warme Currysauce
  • Brasil (Mayonnaise mit Ananas und Curry)

Je nach Laden variiert Auswahl und Anzahl.
Also probiert euch durch!

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Umweltzonen

Wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid, gibt es in Belgien ein paar Dinge, die gut im Vorhinein zu Wissen sind.

Antwerpen, Brüssel und Gent haben Umweltzonen. Bevor ihr in die Innenstädte fahrt, müsst ihr euer Auto registrieren lassen. Das ist kostenlos und online möglich.

Es macht keinen Sinn, das einfach zu ignorieren. Jedes Auto, was in die Umweltzone einfährt, wird von Kameras erfasst und überprüft.

Habt ihr euer KFZ erfolgreich in Gent angemeldet, dann braucht ihr euch für Antwerpen nicht erneut registrieren lassen. Das ist möglich, da beide Städte in der Region Flandern liegen.
Für Brüssel müsst ihr euch dagegen erneut registrieren.

Ihr könnt euch bis zu einem Tag später anmelden, allerdings kann die Bearbeitungszeit bis zu 14 Tage dauern. Falls euer Auto dann nicht zugelassen wurde, müsst ihr trotzdem mit einer Geldstrafe rechnen.

Daher mein Tipp: Entweder frühzeitig anmelden oder auf einem Park & Ride Parkplatz parken und per Bahn in die Innenstadt fahren.

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Parkplätze

Die Parkplätze in den Innenstädten sind teuer. Für 24 Stunden liegt ihr in den Parkhäusern bei 22 Euro aufwärts. Es sei denn, ihr bucht euch vorab einen Platz. Dann spart ihr eine Menge Geld. Allerdings solltet ihr den Platz nicht zu kurzfristig reservieren, denn sonst sind evtl. bereits alle Plätze belegt.

Eine andere Alternative sind die teils kostenfreien Park & Ride Plätze, die ihr rund um die Innenstädte findet. Die haben alle eine super Anbindung ins Stadtzentrum.

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App Tipp für Belgien

Abgesehen davon, dass ihr euren Parkplatz über die App seety.co bezahlen könnt, ist die perfekt, falls ihr mit dem Auto in Belgien unterwegs seid. Sie zeigt euch farbig an, in welchen Straßen ihr unter welchen Konditionen parken dürft, wo und wie die Preise für die jeweiligen Parkhäuser sind und wie hoch die Chancen auf eine Ticketkontrolle sind. Für kleine Ortschaften sind die Optionen nicht verfügbar, aber das kommt sicher nach und nach.

Ihr müsst keine Bankdaten hinterlegen, sondern könnt die App so nutzen und vor Ort am Automaten zahlen.

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Bargeld vs. Bankkarte

Mich hat es überrascht, wie wenig mein Bargeld allein in Antwerpen zum Einsatz kam. Egal ob beim Parkplatzticket oder der Fahrkarte für die Metro. Ohne Bankkarte kommt ihr hier nicht weit.

Einige Ticketautomaten bieten zusätzlich die Bezahlfunktion per Google & Apple Pay oder via Pay Pal an. Seit September 2021 könnt ihr Parkplatztickets wohl mit Kryptowährung zahlen. (Dass man mit Kryptowährung seinen Parkplatz bezahlen kann, habe ich gelesen. Nagelt mich nicht auf die Info fest.)

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Check In Zeiten bei Hotels

Je touristischer der Ort, desto höher sind die Hotelpreise. Da erzähle ich hier niemanden etwas Neues. Was mich allerdings sehr überrascht hatte, war die Tatsache, dass ich von den vier gebuchten Hotels nur eins hatte, in dem die Check-in Zeit bei 14 Uhr lag. In den anderen drei Hotels konnte ich erst ab 16 bzw. 17 Uhr einchecken und Check out war um 10 bzw. 11 Uhr.

So späte Check-in Zeiten hatte ich bisher auf keiner Reise.

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Supermärkte

Belgier lieben Restaurants und Cafés. In jeder Stadt werdet ihr massenweise davon finden.

Aber wie sieht es hier mit den Supermärkten aus?

Große Supermarktketten haben auch sonntags geöffnet. Kleinere dann „nur“ bis 13 Uhr, die Größeren bis 20 Uhr. In den Innenstädten werdet ihr überall kleine Versionen der großen Supermarktketten finden, die ebenfalls bis Abends geöffnet haben.

Generell sind die Preise im Vergleich zu uns teurer. Je nachdem wie nah ihr am Zentrum einkauft, kann es gut sein, dass ihr 1,49 Euro für ein z. B. Bier zahlen müsst.

Dafür habt ihr hier die Auswahl zwischen französischen Ketten wie Carrefour, belgischen Unternehmen wie z. B. Delhaize, niederländischen Ketten (z. B. Albert Heijn) oder unseren deutschen Supermärkten (z. B. Lidl und Aldi). Die Auswahl ist da, also schaut euch um.

Eins noch: Als deutscher Pfennigfuchser sollte man sich nicht wundern, wenn ihr im Supermarkt keine kleinen Centstücke zurückbekommt. In Belgien wird Auf- bzw. abgerundet.

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Das waren meine Tipps, die ich mit euch teile. Es gibt sicher noch weitere Insider Infos, die für eine Belgienreise wissenswert sind.

Habt ihr Tipps für eine Belgienreise?
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